Bergwisel

Schneeschuhtouren im Banne des Wetterhorns; 22./23. Februar 2020

Die grosse Scheidegg zwischen Grindelwald und der Rosenlaui macht ihrem Namen alle Ehre. Denn gegensätzlicher könnten die beiden Talschaften nicht sein, die durch den Pass getrennt sind. Auf der einen Seite der mondäne , zersiedelte Kurort mit Liftanlagen die sich weit bergan gefressen haben. Auf der anderen Seite eine ursprüngliche Alpenlandschaft ohne Hotels, Lärm und Hektik. Einzig das Chalet der Schwarzwaldalp nimmt im Winter die Touristen wie wir auf.

Die Schwarzwaldalp bleibt – auch Dank der steilen und verschneiten Zufahrtsstrasse – ein Eldorado für Schneeschuhgänger.

Am Samstagmorgen fahren wir mit gemeinsam mit dem Bus zur Schwarzwaldalp hoch. Bereits am Anreisetag gehts auf eine herrliche Schneeschuhwanderung: Nach dem deponieren unserer nichtbenötigten Sachen in der Brochhütte des SAC Oberhasli, welche wir in ca.einer viertel Std.von der Postautohaltestelle erreichen, verlassen wir die Schwarzwaldalp Richtung Grosse Scheidegg. Immer lichter wird der Wald und immer majestätischer erhebt sich zur Linken die Nordwand des 3700 Meter hohen Wetterhorns. Auf der Grossen Scheidegg rückt dann eine ander, berühmtere Nordwand ins Blickfeld: Die 1800 Meter hohe und mächtige Eiger-Nordwand! Auf dem Pass wendet sich unsere Route nach rechts und verläuft panoramamässig auf der Krete, bis er nach Gratschärem. P 2006, wieder auf die Seite des Reichenbachtals kippt. Über die Alp Scheidegg-Oberläger gehts dann mässig steil hinunter und zurück zu unserer Unterkunft auf der Schwarzwaldalp. Wanderzeit ca. 4 – 5 Std. 500 Hm Auf- und Abstieg. Schwierigkeit: Leicht, WT1 bis WT2.

Nach dem stärkenden Zmorge am Sonntagmorgen gehts dann auf eine Tour, die Einblicke in immer neue Geländekammern eröffnet, und dies vor der grossartigen Kulisse des Wetterhorns und der Engelhörner. Entlang der Skitourenroute zeurst recht steil dem Pfannibach entlang, dann wieder gemächlicher und immer westwärts weiter bis zum Schrybershörnli, 2517 m. Dort oben entscheiden wir gemeinsam, ob den Skispuren entlang weiter aufwärts zur Wart P. 2704 m und über den oft abgeblasenen Grat auf den 2890 Meter hohen Wildgärst aufgestiegen wird. Umfassend ist die Rundsicht da oben: gegen Norden hin erblickt man in schwindelerregender Tiefe den Brienzer- und sogar den Lungerersee. Und auf der anderen Seite kann aus nächster Nähe bestaunt werden, was die Berner Oberländer Alpen so berühmt macht: Eiger, Mönch, Jungfrau, Die Fiescherhörner mit der mächtigen Nordwand, das Finsteraarhorn, das Schreckhorn und das Wetterhorn! erstaunlich schnell ist dann der Abstieg zurück auf die Schwarzwaldalp.

Wanderzeit ca. 6 -7 Std. bis zum Schrybershörnli und retour. 1060 Hm Auf- und Abstieg. Schwierigkeit: Mittel, WT2 bis WT3+. Variante Wildgärst zusätzlich 2 Std., 1460 Hm Auf- und Abstieg.

Unsere Unterkunft: Brochhütte SAC, Basis 6-er Zimmer.

Ausrüstung: Rucksack mit Getränke und Zwischenverpflegung sowie wenig Ersatzwäsche, Hütten- (Seiden-) Schlafsack. Geeignete warme Berg- oder Wanderschuhe, warme wind- und wasserresistente Bekleidung (Schichtprinzip), Handschuhe und Mütze, evtl. Gamaschen, Sonnen- und Lippenschutz, Sonnenbrille. Schneeschuhe, Skistöcke, LVS, Lawinensonde und-schaufel (dieses Material kann bei BERGWISEL gemietet werden).

Besonderes: Programmänderungen sind jederzeit möglich. Wetterbedingungen und die Verhältnisse am Berg müssen berücksichtigt werden.

Treffpunkt/Zeit: 09:00 Uhr Bhf Meiringen oder nach Absprache mit BERGWISEL. Details werden in einem späteren Zeitpunkt den Angemeldeten bekannt gegeben.Kosten: Fr. 250.00 inklusive Unterkunft, Nacht- und Morgenessen, Führertaxen, ohne allfällige Transportkosten (Bus – Meiringen Schwarzwaldalp und retour).

Anmeldungen: Verbindlich bis 31. Januar 2020 HIER

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