Bergwisel

Durch eine wildromantische Gebirgslandschaft zur heimeligen Hüfihütte SAC; 27./28. Juni 2020

Eine wildromantische Gebirgslandschaft, der paradiesische Golzernsee, eine heimelige Hütte ganz nahe am Gletscher und das herzliche Hüttenwartpaar sind nur ein paar High-Lights unserer 2-tägigen, Rundwanderung im Urner Maderanertal.

Unser Programm:

Wir treffen uns am Samstag, 27. Juni um 09:00 Uhr bei der Talstation der Golzerenbahn in Bristen / UR oder nach Absprache mit BERGWISEL. Die ersten 550 Hm meistern wir bequem mit der Seilbahn, welche uns mitten in den herrlichen Bergfrühling auf 1400 Meter bringt. Hier beginnt unsere etwa 6,5-stündige Wanderung, welche uns nach kurzer Zeit am tiefblauen Golzernsee vorbeiführt, bevor wir auf den Hüttenweg zur Windgällenhütte SAC gelangen. Dort oben, auf 2031 MüM, bestaunen wir bei einem Kaffee auf der Hüttenterasse das umliegende Gebirge und überblicken das urtümliche Maderanertal, bevor wir frisch gestärkt Richtung Osten weiter wandern. Ein paar hundert Höhenmeter müssen nun wieder vernichtet werden, bevor unser Hüttenweg über den Chärtselenbach auf die andere Talseite wechselt. 900 Hm geht’s nun wieder hinauf zur heimeligen und freundlichen Hüfihütte SAC auf 2334 m, wo wir den Rest des Tages und die Nacht verbringen. Wir freuen uns, Claudia und Fridli, das herzliche Hüttenwartpaar zu treffen, welches einigen BERGWISEL Gästen von früheren Begegnungen in der Jenatschhütte in guter Erinnerung geblieben ist. Ein Abendspaziergang zum nahen Hüfigletscher rundet den ersten Tag ab, bevor wir uns unter die Duvets im Mehrbettzimmer verkriechen.

Den Sonntag beginnen wir mit einem reichhaltigen und feinen Morgenessen. Auf dem markierten Hüttenweg steigen wir alsdann gut 300 Hm bergab, um dann auf den eindrücklichen „Schafweg“ zu gelangen. Der schmale Durchstieg ist teilweise ausgesetzt und die tief eingeschnittenen Rinnen sind manchmal bis weit in den Sommer hinein mit Schneeresten gefüllt. Steil windet sich der Weg nun durch die Felsbänder hoch, quert mit Hilfe von Wegsicherungen einen schluchtartigen Einschnitt, bevor wir bei Murenplanggen die kleinen Badeseelein erreichen. Nun sind die Schwierigkeiten gemeistert und wir erreichen nach etwa 2,5 Stunden die Hinterbalmhütte. Einkehren ist nun angesagt, oder ein Bad im nahen Bergsee. Je nach Lust und Laune ist ein Abstecher in’s Brunnital angebracht. Nebst stiebenden Wasserfällen, einer unberührten Flora mit verschiedenen Orchideen und Lilienarten, beherbergt das Hochtal eine stattliche Steinbockkolonie. Den weiteren Abstieg in das Maderanertal nach Bristen verfolgen wir auf dem Hinterbalm-Hüttenweg, welcher nach Erreichen des Chärstelenbach etwa 6 Km talaus verfolgt wird. Wanderzeit an diesem Tag je nach Varianten 5 – 6 Std.

Anforderungen an die Tour: Gute Kondition, Trittsicherheit und eine nicht allzu grosse Höhenangst sind nötig, um diese Bergwanderung auch wirklich geniessen zu können. Die Schwierigkeiten bewegen sich oftmals in den Bereichen T2 bis T3, am Schafweg bis T4 nach der Scala des SAC.

Ausrüstung: Gute und zweckmässige Wanderausrüstung (hohe Schuhe mit guter Profilsohle, Wind-, Wetter- und Sonnenschutz, Treckingstöcke, Seidenschlafsack, Ersatzkleider, HT- oder GA, wenn vorhanden SAC-Ausweis).

Kosten: Fr. 250.– p.P. mit SAC/DAV Ausweis, 260.– für andere. Inbegriffen sind 1 Übernachtung (Mehrbettzimmer) in Hütte, Nacht- und Morgenessen, Marschtee sowie Wanderführertaxen. Exkl. allfällige Transferkosten.

Besonderes: Programmänderungen sind jederzeit möglich. Wetterbedingungen und die Verhältnisse am Berg, vor allem die Schneeverhältnisse auf dem Schafweg, müssen berücksichtigt werden. 

Anmeldungen: Verbindlich bis 21. Juni HIER

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