Bergwisel

Fluhseeli und Wildstrubel 3244 m, mit Sonnenuntergangerlebnis; 24./25. August 2019

Zuoberst im Simmental, am Fusse des Wildstrubels, liegt auf 2045 M.ü.M. der stille, türkisfarbene Fluhsee. Nur gerade 5 Minuten davon entfernt steht die kleine und unbewartete Fluhseehütte, welche uns als Basislager für die Besteigung des Wildstrubel dient. Der Weg zum Fluhsee führt vorbei an Wasserfällen, Felswänden und durch herrliche Bergwelt. Als Belohnung für den gebirgigen Aufstieg geniessen wir die atemberaubende Aussicht auf das obere Simmental und die Berggipfel der Umgebung.

Unvergesslich bleibt dem Naturfreund das einzigartige Naturschauspiel des Sonnenuntergang von der Hütte oder dem Flueseehöri, wenn sich der Himmel in sanftes Rosé färbt oder man meint, der Horizont scheine in lodernden Flammen zu stehen.

Ein kühles Bad im schönen Seelein ersetzt uns die Dusche, welche in der einfach eingerichteten Hütte natürlich nicht vorhanden ist. Das Abend- und Morgenessen bereiten wir mit den selbst hinaufgetragenen Lebensmitteln auf dem Holzherd zu. Auch das ein nichtalltägliches Erlebnis, welches jeweils sichtlich Spass macht.

Nach dem währschaften Zmorge brechen wir früh auf, denn heute besteigen wir einen beliebten Dreitausender. Der 3244 Meter hohe Wldstrubel mit der atemberaubenden Aus- und Fernsicht auf das Mittelland und die Hochalpen ist unser Ziel. Der Weg von der Fluhseehütte auf Wildstrubel Westgipfel (Lenkergipfel) ist die einzige Route auf den Strubel, die nicht über Gletscher oder Firn führt. Trotzdem wähnen wir uns im Hochgebirge, denn überall erblicken wir gleissende Firn- und Gletscherfelder. Ca. 4,5 Stunden dauert unser Aufstieg auf den Gipfel. Mittlere (Wander-) Schwierigkeiten, max. T3+.

Der Abstieg führt auf gleichem Weg zurück zur Hütte, wo wir unser zurückgelassenes Material einpacken und uns von diesem wunderbaren Ort verabschieden. Nach etwa einer weiteren Std. Abstieg auf z.T. felsigem, aber gut abgesichertetem Bergweg führt unsere Route an der Alpwirtschaft Rezlibergli vorbei, oder eben „hinein“. Nach dem „Auftanken“ wandern wir hinab zu den „Siebenbrünnen“, dem Geburtsort der Simme. Mehrstrahlig schiesst dort die Simme aus dem Berg – eben wie sieben Brünnen. Weiter unten ist das imposante Wasserspektakel der Simmenfälle mit dem ewigen Rauschen zu bestaunen, bevor uns die breite Naturstrasse zum gestrigen Ausgangspunkt, der Bushaltestelle „Simmenfälle“ führt.

Treffpunkt/Zeit: Wir treffen uns um 10:00 Uhr in Lenk, Bushaltestelle „Simmenfälle“ (Parkplatz) oder nach Absprache mit BERGWISEL.

Anforderungen: Kondition mittel, d.h. am ersten Tag ca. 4 Std. reine Wanderzeit, am zweiten Tag ca. 7 – 8 h. Mittlere technische Schwierigkeiten (T3 – max.T4-).

Ausrüstung: Gute und zweckmässige Wanderausrüstung (hohe Schuhe mit guter Profilsohle, Wind-, Wetter- und Sonnenschutz, Treckingstöcke, Seidenschlafsack), Getränke für den ersten Tag und Zwischenverpflegung für beide Tage im Rucksack.

Kosten: Fr. 250.– p.P. inkl. Übernachtung (Mehrbettzimmer), Nacht- und Morgenessen, Marschtee sowie Wanderführertaxen. Exkl. allfällige Transferkosten.

Besonderes: Programmänderungen sind jederzeit möglich. Wetterbedingungen und die Verhältnisse am Berg müssen berücksichtigt werden.

Verbindliche Anmeldungen bis 12. August 2019  an mail@bergwisel.ch

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