Bergwisel

3 x Dreitausender mit Sonnenaufgangserlebnis; 15. bis 18. August 2019

Ein ganz besonderes Bergerlebnis bietet BERGWISEL im August für ausdauernde und trittsichere Bergwanderer im Engadin an. Den Sonnenauf- und Sonnenuntergang von einem Gipfel auf 3262 Meter zu bestaunen, wird als unvergesslicher Höhepunkt in guter Erinnerung bleiben.


Piz Languard 3262 m, Piz Ot 3246 m und Piz Julier 3380 m, werden wir während unseres Aufenthalts im Engadin besteigen.

Unser Programm: Nach individueller Anreise oder Absprache mit BERGWISEL treffen wir uns am Donnerstag, 15. August um 10:00 Uhr in Pontresina, PP der Muottas Muragl Bahn. Die ersten paar hundert Höhenmeter legen wir bequem mit der Standseilbahn zurück. Nun beginnt unsere etwa 4-stündige Bergwanderung in wunderbarer Umgebung, stets die nahe Palü und Bernina Gruppe im Antlitz, mässig steil und vorbei an der Chamanna Segantini und weiter dem Steinbockweg entlang zur Chamanna Georgy, der höchsten Hütte in Graubünden auf 3175 m. Unsere Bleibe bis zum nächsten Morgen ist einmalig gelegen und bietet nebst der prächtigen Aussicht auch herrliche Einblicke in die Tier und Pflanzenwelt. Nach dem Nachtessen besteht die Möglichkeit, mit BERGWISEL den Sonnenuntergang vom bloss etwa eine halbe Stunde entfernten Gipfel des Piz Languard zu bestaunen, bevor wir uns unter die Wolldecken im Mehrbettzimmer verkriechen.

Freitag, 16. August: Wohl am schönsten ist die Aussicht vom 3262 Meter hohen Piz Languard bei Sonnenaufgang, wenn sich die höchsten Gipfel der Bernina-Gruppe und des Piz Palü im Morgenrot nach und nach einfärben! Das wunderbare Erlebnis ist gut machbar, nächtigen wir doch bloss 100 Höhenmeter unter dem Gipfel! Nach dem kurzen Abstieg zur Hütte und dem anschliessenden Frühstück, verlassen wir unsere Unterkunft. Wir steigen etwa 200 Hm ab, wandern dann auf Bergwegen über hügeliges Gelände zur Fuorcla Pischa und hinunter via Plaun Grand nach Bernina Suot. Steinwild, Gämsen und eine wunderbare Pflanzenwelt sind allgegenwärtig auf dieser einmalig schönen Wanderung! Glücklich und zufrieden steigen wir nach unserer etwa 5-stündigen Bergwanderung in die Rhätische Bahn und fahren zurück ins Tal, zu unserer Unterkunft, dem Gästehaus Convict in Zuoz.

Samstag, 17. August: Nach dem stärkenden Frühstücksbuffet in unserer sauberen und grosszügigen Unterkunft, steht eine weitere Besteigung eines Dreitausender, dem 3246 Meter hohen Piz Ot, bevor. Wir beginnen unsere Bergtour beim Bahnhof Samedan (1721 m). Zuerst führt der Weg durch duftende Nadelholz-Wälder hinauf zur Alp Munt, wo wir mit etwas Glück äsende Gämsen entdecken können. Auf gut markierten Wegen geht’s hinein ins einsame Tälchen Valletta und von dort auf weiss-blau-weisser Route weiter zum felsigen Gipfelaufbau. Der immer steiler werdende Pfad ist an ausgesetzten Stellen gut mit Ketten und Geländerrohren abgesichert, so dass der Aufstieg zum Gipfel für gewandte Bergwanderer problemlos machbar ist. Die Aussicht auf das Engadin und die Gipfel der Berninagruppe lassen die Anstrengungen des rund 5-stündigen Aufstieges schnell vergessen. Der imposante Piz Julier, welchen wir dann Morgen angehen wollen, scheint zum Greifen nahe. Gestärkt nach der ausgiebigen Rast steigen wir wieder runter zur Valletta und entscheiden dort nach Lust und Laune, ob wir einen Teil unseres Abstieges nach Samedan mit der Sessel- und Luftseilbahn überwinden wollen.

Sonntag, 18. August: Nach einer weiteren Nacht im Gästehaus Convict verlassen wir dieses in aller Frühe und fahren nach La Veduta an der Julierpassstrasse. Da, auf 2181 m, beginnt unsere Bergwanderung auf den 3380 Meter hohen Piz Julier oder Piz Güglia. Zuerst mässig steil durch Alp Gelände, später etwas steiler, steinigen und schuttigen Weglein steigen wir zur Fuorcla Albana auf 2870 m hoch. Nun beginnt der eigentliche Gipfelanstieg. Dieser hat es in sich, ist aber mancherorts gut mit Seilen und Geländern abgesichert, so dass auch die luftigen und steilen Gratstücke für trittsichere Alpinwaderer kein Problem darstellen. Eine grandiose Rundumsicht auf dem Gipfel lässt uns schweigsam staunen. Auf gleichem Weg kehren wir zurück nach La Veduta. Gesamte Wanderzeit etwa 8 Stunden. Müde, aber glücklich und zufrieden treten wir nun die individuelle Heim- oder Weiterreise an.

Anforderungen an die Touren: Gute Kondition, Trittsicherheit und eine Portion Schwindelfreiheit sind nötig, um diese drei Gipfel auch wirklich geniessen zu können. Die Schwierigkeiten bewegen sich oftmals in den Bereichen T2 bis T3, in den Gipfelbereichen meist T4 nach der Scala des SAC.

Ausrüstung: Gute und zweckmässige Wanderausrüstung (hohe Schuhe mit guter Profilsohle, Wind-, Wetter- und Sonnenschutz, Treckingstöcke, Seidenschlafsack, Ersatzkleider, HT- oder GA, wenn vorhanden SAC-Ausweis).

Kosten: Fr. 800.– p.P. inkl. 3 Übernachtungen (Mehrbettzimmer) in Hütte und Gästehaus, Nacht- und Morgenessen, Marschtee sowie Wanderführertaxen. Exkl. allfällige Transferkosten.

Besonderes: Programmänderungen sind jederzeit möglich. Wetterbedingungen und die Verhältnisse am Berg müssen berücksichtigt werden. 

Anmeldungen: Diese sind verbindlich bis 5. August an mail@bergwisel.ch zu richten

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