Bergwisel

Programm Sommer / Herbst 2015

Das Sommer/Herbstprogramm wird laufend aktualisiert und ergänzt.
Nebst individuellen, auf die Wünsche und Bedürfnisse meiner Gäste ausgerichteten Touren, bietet  BERGWISEL auch während der Sommersaison  Gruppentouren an. Nachstehend der Terminkalender für das Sommerhalbjahr 2015
 
Jungtierzeit im Nationalpark 13. – 17. Juni 2015
dscn1297Eine der schönsten und imposantesten Zeit im Alpenraum, denn nicht nur die Pflanzenwelt zeigt sich von der blühendsten Seite, sondern auch die Tiere sind im wahrsten Sinne zu neuem Leben erwacht! Rehe, Hirsche und Gämsen können mit ihrem wenige Tage alten Nachwuchs beobachtet werden. Das Spielen der Gämskitze ist eines der schönsten Naturschauspiele in der Welt der Wildtiere. Hirschkühe säugen ihre wenige Tage oder Stunden alten Kälber, welche noch auf wackeligen Beinen stehen!
BERGWISEL kennt die besten Beobachtungsplätze und schönsten Wanderungen im Schweizerischen Nationalpark. Nachfolgend eine Auswahl der Wanderungen. Die genauen Routen werden den herrschenden Verhältnissen und den Teilnehmenden angepasst und dauern zwischen 5 – 7 Stunden pro Tag.
  • Champlönch – Alp Grimmels – Bügliets – Champlönch
  • Piz Baselgia und  Seenplatte von Macun.
  • Val Trupchun und weiter zur Fuorcla Trupchun
  • Zum Arvenwald God da Tamangur und zum Dörfchen S-charl.
  • Val dal Botsch und Val dal Stabelchod
Unterkunft/Verpflegung: Hotel in Zernez, nach Wahl im Touristenlager, Einer- oder Zweierzimmer, HP.
Kosten: Je nach Zimmerwahl ab Fr. 700.– p.P. Inbegriffen sind Übernachtung, Nacht- und Morgenessen, Wanderleitertaxen. Hier geht’s zur Anmeldung 
 
bannalpsee-rtg-oberfeld10-Seen-Wanderung im Herzen der Schweiz, 20. – 22. Juni 2015
Ja, es gibt sie, die 3-Tages-Wanderung, vorbei und entlang 10 Seen! BERGWISEL empfängt seine Gäste in Sachseln am Sarnersee. Mit dem Alpentaxi gehts hoch zur Älggialp, dem Mittelpunkt der Schweiz. Ab dort geht es dann zu Fuss auf gut ausgebauten Bergwanderwegen weiter zum Sachsler Seefeld, wo am tiefblauen Bergsee eine erste Rast angebracht ist.
Über das Abgschütz, 2263 m, erreichen wir das Hochtal der Melchsee-Frutt. Wer will, kann mit BERGWISEL einen Abstecher zum Gipfel des Hochstollen 2481 m machen und den Blick zu den vergletscherten Bergriesen des Berneroberlandes und weit hinaus ins Mittelland schweifen lassen.
Vom Abgschütz steigen wir ca. 300 Höhenmeter abwärts zum idyllisch gelegenen kleinen Blauseelein, wandern weiter Richtung Osten und erreichen wenig später die Melchsee-Frutt mit dem Melchsee. Nun ist noch eine gute Stunde Wandern auf einem Strässchen angesagt, damit rechtzeitig der See Nr. 5, der Tannalpsee erreicht wird.
Im Berghaus Tannalp verbringen wir die Nacht und stärken uns mit feinen Mahlzeiten für die nächste Etappe.
Zeitig wandern wir am Sonntag los, machen einen Abstecher zum Henggliboden, wo vor kurzem ein Bartgeierpaar ausgewildert wurde. Ab einem Unterstand halten wir Ausschau nach dem Riesenvogel, bevor wir an einem kleinen Seelein vorbei, beim Jänti, die Grenze zum Kanton Bern überschreiten und hinab wandern zum wunderschönen Engstlensee auf 1850 m.
250 Höhenmeter sind nun wieder zu überwinden bis hinauf auf den Jochpass. Mit oder ohne technische Hilfsmittel gehts nun wieder hinunter zum Trüebsee und weiter via Gerschnialp nach Engelberg. Eingangs des Klosterdorfes lädt der Bergsee zum Verweilen und Rasten ein.
Nun schonen wir unsere Kräfte und Muskeln und fahren mit der LSB hinauf ins 1601 m hohe Ristis. Es trennen uns noch 250 Höhenmeter bis zur Brunnihütte SAC, wo wir die zweite Nacht verbringen. Dieser Aufstieg kann auch mit der Sesselbahn bewältigt werden.
Unmittelbar neben der schön gelegenen SAC Hütte empfängt uns der Herzlisee, ein Paradies inmitten der Alpenwelt! Die rundherum angelegte Kneippanlage lädt uns ein, die müden Beine und Füsse wieder auf Vordermann zu bringen.
Gestärkt und ausgeruht verlassen wir am Morgen die Brunnihütte und wandern auf dem Walenpfad, einem der schönsten Panoramawege der Alpen, in stetem leichten Auf- und Ab, entlang herrlicher Aussichtspunkte, zur Geissenalp Oberfeld. Dort bei der Alphütte ist Mittagsrast angebracht, denn das Älplerpaar bewirtet das Wandervolk gerne mit hausgemachten Produkten und erfrischenden Getränken. 
Eine letzte Fussetappe bringt uns in knapp einer Stunde zum See Nr. 10, dem Bannalpsee hinunter. Die Luftseilbahn erspart uns den weiteren, steilen Abstieg nach Oberrickenbach und das Postauto bringt uns sicher hinunter nach Wolfenschiessen, dem Endpunkt unserer 3-tägigen Wanderung.
Anforderungen: Sicheres Bergwandern in T 2 – T3 Gelände, Ausdauer für max. 6 – 7 stündige Tages-Etappen. 
Treffpunkt / Zeit: Samstag, 20. Juni, 07:30 Uhr beim Bhf Sachseln, OW
Ausrüstung: Gute und zweckmässige Wanderausrüstung (hohe Schuhe mit guter Profilsohle, Wind-, Wetter- und Sonnenschutz, Treckingstöcke, Seidenschlafsack)
Verpflegung: Zwischenverpflegung im Rucksack. Nacht- und Morgenessen im Berghaus Tannalp und in der Brunnhütte.
Kosten: Fr. 450.00 p.P. Inbegriffen sind Alpentaxi zur Älggialp,  LSB Engelberg Ristis, Bannalp Oberrickenbach und Postauto Oberrickenbach Wolfenschiessen, Übernachtungstaxen (in Mehrbettzimmer), Nacht- und Morgenessen, Wanderleitertaxen. Nicht inbegriffen sind die individuellen Luft- oder Sesselbahnfahrten.
Hier geht’s zur Anmeldung
 
Auf den Spuren unserer Vorfahren; Vom Wallis ins Berneroberland 4. / 5. Juli 2015
loetschepasshuetteStartpunkt unserer 2-tägigen Bergwanderung ist die Lauchernalp, welche wir bequem mit der Luftseilbahn ab dem Dorf Wiler im Lötschental erreichen. Zuerst führt unser Weg über Weiden und Alpen aufwärts zum Restaurant Berghaus. Von da führt der Wanderweg westwärts stets leicht aufwärts durch eine grosse Mulde bis zu den „Mälchböden“ und weiter dem Hang entlang zum Goldbach. Nach dessen Überquerung steigt der Weg steil an und die Umgebung wird felsiger. Der Weg führt nun weiter zur „Hockensatteleggi“ auf 2566 m ü M.  Durch steiniges Gelände, vorbei an etlichen kleinen Seen, geht’s in abwechslungsreichem Wander-Gelände weiter zum Lötschenpass auf 2690 m ü M und zur gleichnamigen Berghütte,wo wir uns verpflegen und übernachten. Mit etwas Glück können auf dem Weg dorthin Steinwild und Schneehühner beobachtet werden!   Total Wanderzeit am 1. Tag 3 Std.
Wer Lust hat, kann nun mit BERGWISEL (am Nachmittag oder am frühen Morgen) noch den Gipfel des nahen Hockenhorn, 3293 m, besteigen. Die Besteigung des imposanten, kegelförmigen Gipfels, ist alpintechnisch einfach, lohnt sich aber allemal. Das herrliche Panorama über 360° erstreckt sich von den Walliser Alpen über das Jungfraugebiet bis hin zum Jura. Hin und zurück ab Lötschenpass Hütte ca. 3 1/2 Std.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Abstieg ins Gasterntal. Zuerst in recht steilem-, felsigen Gelände, stellenweise mit Drahtseilen gesichert, nachher entlang der Moräne des Lötschengletschers, zur Linken stets die imposante Ostwand des beinahe 3700 Meter hohen Balmhorn, steigen wir weiter ab bis Balme auf 2400 m ü M. Dort lohnt sich eine Pause einzulegen und einen Blick in den wildromantischen Talkessel mit seinen gewaltigen Felswänden zu werfen! Über Serpentinen und Alpweiden geht es nun runter zur Gfellalp und weiter durch bewaldetes Gelände zur Kander, welche wir auf einer Hängebrücke überqueren und Selden, 1550 m ü M, erreichen.  3 Std. Abstieg bis hierher. Das Alpentaxi bringt uns nun in einer 25-minütigen Fahrt durch das eindrückliche Gasterntal zum Bahnhof Kandersteg zurück.
Treffpunkt / Zeit: Samstag, 4. Juli, 09:30 Uhr bei der Talstation der Lufstseilbahn Wiler – Lauchernalp im Lötschental
Ausrüstung: Gute und zweckmässige Wanderausrüstung (hohe Schuhe mit guter Profilsohle, Wind-, Wetter- und Sonnenschutz, Treckingstöcke, Seidenschlafsack)
Verpflegung: Zwischenverpflegung im Rucksack. Nacht- und Morgenessen in der Hütte
Kosten: Fr. 250.00 p.P., inbegriffen sind Luftseilbahn, Alpentaxi, Übernachtungstaxen (in Mehrbettzimmer), Nacht- und Morgenessen, Wanderleitertaxen.
Hier geht’s zur Anmeldung:  (wegen beschränkter Anzahl Plätze bitte frühzeitig anmelden) 
 
Feuerwerk einmal anders! Wanderung Randa – Kinhütte – Edelweissweg – Zermatt 1. / 2. August 2015
dscn7670Es gibt kaum ein anderer Ort in den Alpen, wo die Vielfalt an Bergblumen grösser ist, als am Edelweiss- und Europaweg zur Kinhütte hoch. Die Berghütte ist einmalig schön auf einer Felskanzel, mit Sicht auf die bekannten Viertausender des Mattertales, gelegen. Auf dem Weg dorthin begegnet der Wanderer und Bergsteiger einer unbeschreiblich schönen und vielfältigen Flora, welche die Strapazen während des Auf- und Abstiegs vergessen lässt! Orchideen, Lilien, Edelweiss, Enzian und eine Vielzahl andere, zum Teil seltene Pflanzen säumen den Wegrand. Zwischen den knorrigen alten Lärchen sind die grossen Viertausender wie Matterhorn, Weisshorn, Zinalrothorn und viele andere, stets im Blickpunkt und zum Greifen nahe.
Die Kinhütte erreichen wir ab Randa, VS, auf gutem, zuoberst teils ausgesetztem Weg in 41/2 Std. Die Schwierigkeiten übersteigen T3 nicht. Die freundliche und gute Bewirtung von Viktor, dem Besitzer der Hütte, macht den Aufenthalt an diesem schönen Ort inmitten der Bergriesen unvergesslich!
Sonnenuntergang und Sonnenaufgang im Gebirge, ist etwas vom Schönsten, was der Naturliebhaber erleben kann! Dies dann noch am Nationalfeiertag, ohne Knallerei und Schwefelgeruch in der reinen Alpenluft! 
Nach dem feinen Frühstück steigen wir am 2. Tag zuerst etwa 200 Höhenmeter auf dem Edelweissweg, welcher seinem Namen alle Ehre erweist, zum Europaweg ab, um anschliessend diesem zu folgen via Täschalpe bis Zermatt. Wanderzeit 6 Std., T3, mehrheitlich T2. Es besteht die Möglichkeit, die Wanderung auf der Täschalpe abzuschliessen (minus ca. 2 1/2 Std.) und mit dem Alpentaxi nach Täsch oder Randa zu fahren.
Treffpunkt/Zeit: Bahnhof Randa, Samstag, 1. August 10:00 Uhr
Unterkunft: Kinhütte, 2584 m, Koordinaten 629 001/104 340.
Ausrüstung: Gute Wanderschuhe, Rucksack mit Regen- und Windschutz, Seidenschlafsack, Sonnenschutz, Zwischenverpflegung und Getränke für den 1. Tag. Wanderstöcke.
Kosten: Fr. 250.– p.P. inbegriffen sind die Übernachtung in der Hütte, Nacht- und Morgenessen, Wanderleitertaxen).
Anmeldungen: Bis Montag, 24. Juli. Hier geht’s gleich zur Anmeldung
 
Bergtour zur imposanten Triftbrücke und über den Furtwangsattel nach Guttannen mit Übernachtung in der Windegghütte 22. / 23. August 2015
dscn7232Die Triftbrücke ist eine Fussgänger-Seilbrücke nach nepalesischem Vorbild, welche im Trifttal, einem Seitental des Gadmentals imKanton Bern, das Triftwasser überquert. Die Triftbrücke ist eine der längsten und höchsten Fußgänger-Hängeseilbrücken der Alpen (170 m lang, 100 m hoch). 
Früher reichte die Zunge des Triftgletschers bis in die Triftschlucht und ermöglichte so den Alpinisten, auf dem Weg zur Trifthütte die Schlucht über den Gletscher zu überqueren. In den letzten Jahren zog sich wie vielerorts der Gletscher sehr stark zurück. Oberhalb der Schlucht bildete sich ein See, der umgangen werden musste.
2004 wurde eine erste Brücke gebaut. Nach kurzer Zeit stellte sich aber heraus, dass die Brücke durch die Windturbulenzen bei Föhnstürmen in der Triftschlucht zu gefährlichem Schaukeln neigte. Dies führte auch immer wieder zu Schäden an Gehfläche und Aufhängung. 
2009 entstand die 30 m höhere, neue Triftbrücke, die einen sichereren Steg und leichter erreichbare Zugänge aufweist. 
Eine der Aufstiegsrouten zur Windegghütte führt am Westende der Brücke vorbei, ohne dass man sie begehen muss. Wenn man zur Trifthütte gelangen möchte, muss die Triftbrücke aber überquert werden.
BERGWISEL besucht auf dem Weg zur Windegghütte, welche in wunderbarer alpiner Umgebung auf 1887 m steht, die Triftbrücke. Mutige begehen diese auf die Ostseite hinüber, um einen Blick in die Tiefe zu wagen. Wieder zurück am Westende der Brücke, steht der halbstündige Weiteraufstieg zur SAC Hütte bevor, wo wir den Abend und die Nacht verbringen.
Anderntags gilts früh aufzustehen wollen wir doch die ca. 6-stündige Bergwanderung zeitlich beginnen. Durch das Trifttälli, vorbei am Tälliseeli, stets der imposante Blick auf die Gletscher und das Hochgebirge, gelangen wir auf den Furtwangsattel auf 2568 m, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Eine reiche Flora, mit etwas Glück Gämsen und Steinwild, begegnen uns dann während des Abstieges über Alpen und Gebirgswald nach Guttannen hinunter.
 
Treffpunkt/Zeit: BEGWISEL nimmt dich am 22. August 2015 um 09:00 Uhr bei der Talstation der Triftbahn, in Schwendi, Gemeinde Nessental, in Empfang. Die Bahn befördert uns zur Underi Trift auf 1357 m, wo unsere Wanderung beginnt.
Ausrüstung: Gute und zweckmässige Wanderausrüstung (hohe Schuhe mit guter Profilsohle, Wind-, Wetter- und Sonnenschutz, Treckingstöcke, Seidenschlafsack)
Verpflegung: Zwischenverpflegung im Rucksack. Nacht- und Morgenessen in der Hütte
Kosten: Fr. 250.00 p.P., inbegriffen sind Luftseilbahn, Übernachtungstaxen (in Mehrbettzimmer), Nacht- und Morgenessen, Wanderleitertaxen.
Hier geht’s zur Anmeldung:  (wegen beschränkter Anzahl Plätze bitte frühzeitig anmelden) 

 

 

Comments are closed.